Warum ich SPAGAT gegründet habe
Mein Name ist Sebastian.
Diese Seite ist nicht entstanden, weil ich einfach eine Selbsthilfegruppe gründen wollte. Sie ist aus einem Moment entstanden, in dem ich gemerkt habe, wie schnell sich das ganze Leben verändern kann.
Wenn plötzlich Angst, Unsicherheit und Verzweiflung den Alltag bestimmen, fühlt man sich oft hilflos. Man sucht Antworten, sucht Menschen, die zuhören, sucht jemanden, der den Weg vielleicht schon einmal gegangen ist – und merkt, wie allein man sich fühlen kann.
Genau dieses Gefühl möchte ich niemandem wünschen.
Deshalb habe ich SPAGAT gegründet.
Nicht, weil ich glaube, alle Antworten zu haben. Sondern weil ich weiß, wie wichtig es ist, dass jemand da ist. Jemand, der zuhört. Jemand, der Mut macht. Jemand, der sagt: „Du bist nicht allein.“
Ich träume von einer Gemeinschaft, in der Eltern, Großeltern, Angehörige und Familien von Anfang an Unterstützung finden – bevor die Verzweiflung zu groß wird. Ein Ort, an dem niemand Angst haben muss, Fragen zu stellen oder über seine Sorgen zu sprechen.
Ich wünsche mir, dass Familien einen Ort finden, an dem sie nicht verurteilt, sondern ernst genommen werden. Einen Ort, an dem Erfahrungen geteilt werden, damit andere daraus Kraft schöpfen können.
Mein größter Traum ist jedoch noch größer.
Ich wünsche mir, dass SPAGAT nicht nur eine Selbsthilfegruppe bleibt. Ich hoffe, dass aus vielen einzelnen Stimmen irgendwann eine starke Gemeinschaft wird. Eine Gemeinschaft, die dazu beiträgt, dass Familien besser unterstützt werden, dass Vertrauen wachsen kann und dass Kinder und Eltern die Hilfe bekommen, die sie wirklich brauchen.
Ich träume von einer Zukunft, in der Kinder Kinder sein dürfen. In der Eltern Eltern sein dürfen – auch wenn sie Fehler machen, Sorgen haben oder Hilfe brauchen. Denn Hilfe sollte Menschen stärken und ihnen neue Perspektiven eröffnen.
Vielleicht ist das ein großer Traum.
Aber jede Veränderung beginnt mit einem einzigen Menschen, der den Mut hat, den ersten Schritt zu gehen.
Dieser erste Schritt heißt SPAGAT.
Und ich hoffe von Herzen, dass viele Menschen ihn gemeinsam mit mir gehen.